Sprüchezauber



30 Jun, 2013

Spruch für Glückskekse

Gepostet von: Fee In: Glückskekssprüche

Nur Mut! Setzen sie ihre Pläne in die Tat um.

 

Courage! Realize your plans.

30 Jun, 2013

Glückskeksspruch: Finanzen

Gepostet von: Fee In: Glückskekssprüche

Finanzielle Angelegenheiten könnten besser aussehen, als sie erwartet haben.

Financial matters could be better than expected.

30 Jun, 2013

Glückskeks: Du wirst bald…

Gepostet von: Fee In: Glückskekssprüche

Du wirst bald auf Kreuzfahrt gehen.

You will be going on an cruise soon.

Vous allez bientot partier en croisiere.

Je zult spoedig een cruise gaan maken.

30 Jun, 2013

Glückskeksspruch

Gepostet von: Fee In: Glückskekssprüche

Gib nie auf.

Never quit.

N’abandonnez jamais la partie.

Geef nooit op.

15 Mrz, 2013

Wie Liebesgedanken

Gepostet von: Fee In: Blumen und Natur|Frühling|Gefühle

Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.

 

Bettina von Arnim

Ich wollt ein Sträußlein binden,
Da kam die dunkle Nacht,
Kein Blümlein war zu finden,
Sonst hätt ich dir´s gebracht.

Da flossen von den Wangen
Mir Tränen in den Klee,
Ein Blümlein aufgegangen
Ich nun im Garten seh.

Das wollte ich dir brechen
Wohl in dem dunklen Klee,
Doch fing es an zu sprechen:
Ach tue mir nicht weh!

Sei freundlich in dem Herzen,
Betracht dein eigen Leid,
Und lasse mich in Schmerzen
Nicht sterben vor der Zeit.

Und hätt´s nicht so gesprochen,
Im Garten ganz allein,
So hätt ich dir´s gebrochen,
Nun aber darf´s nicht sein.

Mein Schatz ist ausgeblieben,
Ich bin so ganz allein.
Im Lieben wohnt Betrüben,
Und kann nicht anders sein.

 

Clemens Brentano

07 Feb, 2013

Frühlingsgedicht: O Mädchen

Gepostet von: Fee In: Blumen und Natur|Frauen|Frühling

Das Veilchen blüht so sittsam und hold;
Das Schlüsselblümchen düftet wie Gold.
Bewundernd steht der denkende Mann
Und betet still den Schaffenden an.

Drauf kömmt ein Schwarm von Knaben gerannt,
Flicht Kränze sich mit eilender Hand,
Freut kurz sich nur der blühenden Pracht,
Zerstreut umher die Blätter, und lacht. –

O Schlüsselblum’ und Veilchen, wie ihr
Blühn Mädchen oft voll Unschuld und Zier;
Der beßre Mann steht schweigend und blickt
Zu dem auf, der so schön sie geschmückt.

Nun aber stellt mit flüchtigem Sinn
Ein Jüngling vor der Holden sich hin,
Erbuhlt durch Lob und schmeichelnden Scherz
Sich ihr nichts Arges ahndendes Herz.

O Mädchen schön im Jugendgewand,
Entzeuch dem glatten Schmeichler die Hand!
An Blumenketten zieht er ins Grab
Der Unschuld dich kaltlächelnd hinab.

Doch wenn, von deinen Reizen entzückt,
Ein Jüngling still ins Auge dir blickt
Dann reich ihm sanfterrötend die Hand,
Und denk: Er ist’s, den Gott mir gesandt!

 

Johann Martin Miller

07 Jan, 2013

Der Frühling kommt

Gepostet von: Fee In: Blumen und Natur|Frühling|Winter

Wenn starr im Froste noch ruht der See,
Noch am Fenster die Blumen von Eis,
Dann blüht schon ein Blümchen aus kaltem Schnee,
Grünfarbig und silberweiß.

Und wenn ein Herz auf den Frühling hofft,
Darin es Winter zur Stund’,
So bringt Schneeglöckchen ihm unverhofft
Zuerst vom Frühling die Kund’.

O, du mein Herz, laß das Klagen sein!
Ob dein Winter auch töten dich will,
Schneeglöckchen läutet den Frühling ein:
Sei still! sei still! sei still!

Und der Frühling weckt Lieder und Blumen zumal,
Und der Frühling kennt keinen Schmerz!
Der hat auch wohl einen Sonnenstrahl
Für ein armes winterlich Herz!

 

Johann Meyer

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
Umflattert sie tausendmal,
Ihn selber aber goldig zart
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
Das wüßt’ ich gar so gern.
Ist es die singende Nachtigall?
Ist es der schweigende Abendstern?

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb’ euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

 

Heinrich Heine

16 Nov, 2012

Scherzhaftes Gedicht über Rosen

Gepostet von: Fee In: Blumen und Natur|Frühling

An Rosen such ich mein Vergnügen,
An Rosen, die die Herzen ziehn,
An Rosen, die den Frost besiegen
Und hier das ganze Jahr durch blühn,
An Rosen, die wir bei den Linden,
Sonst nirgends leicht so reizend finden.

Man lobt die bräunlichen Violen,
Sie sind auch ihres Lobes wert;
Doch weil sie nur die Kinder holen,
So bin ich nicht für sie erklärt
Und wähle mir die holden Strahlen,
Womit die vollen Rosen prahlen.

Erhebt mir nicht die Kaiserkronen,
Die sonder Kraft und Balsam sind;
Entfernt euch mit den Anemonen,
Ihr Nam’ und Ruhm ist nichts als Wind;
Narzissen sind im besten Lande
Ein Abriß Abbild von dem Unbestande.

Die Rose trägt das Blut der Götter
Und ist der Blumen Königin,
Ihr Antlitz sticht das schönste Wetter
Und selbst Aurorens Wangen hin,
Sie ist ein Stern der milden Erden
Und kann von nichts verfinstert werden.

Die Ros’ erquickt die blöden Sinnen
Und hat das beste Zuckerrohr;
Ihr goldner Umfang bricht von innen
So wie die Sonn’ aus Nacht hervor;
Die Rose nährt die süßen Triebe
Und reizt die Liebe selbst zur Liebe.

Mit Rosen schmück ich Haupt und Haare,
Die Rosen tauch ich in den Wein,
Die Rose soll für meine Jahre
Die allerbeste Stärkung sein,
Die Rose zieret meine Flöten
Und krönt mich mächtigen Poeten.

Auf Rosen mach ich gute Reime,
Auf Rosen schläfet meine Brust,
Auf Rosen hab ich sanfte Träume
Von still’ und warm’ und weicher Lust,
Und wenn ich einst von hinnen fahre,
So wünsch ich Rosen auf die Bahre.

O dürft ich nur bei einer Rose
Wie Bienen Honig naschen gehn!
Ich ließe wahrlich unserm Bose
Den schön’ und teuren Garten stehn
Und wollt es mir bald angewöhnen,
Mich nie nach fremder Kost zu sehnen.

Mit dieser Rose will ich scherzen,
Und hier erschreckt mich nicht der Dorn;
Denn bei verliebt’ und schönen Herzen
Ergötzt uns oft ein kleiner Zorn,
Und so viel Anmut abzubrechen,
Verachtet man ein kurzes Stechen.

 

Johann Christian Günther

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